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Seerecht auf dem Mars oder was dahinter steckt

Veröffentlicht: 15.11.2015  Autor: oppt-i  Beitrag vom: 15.11.2015
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Seerecht auf dem Mars

Kürzlich sah ich einen Film (Der Marsianer - Rettet Mark Watney), bei dem ich die Hollywoodsche Botschaft zum Zeitgeschehen suchte. Die halbe Zeit konnte ich nichts finden, doch kam sie, die eigentliche Botschaft des ganzen Films, nach meinem Empfinden. Denn Hollywood und Co. schaffen es doch immer wieder, uns weismachen zu wollen, dass wir auch in hundert Jahren und mehr immer noch mit verbrennbaren Treibstoffen und begrenzten Energie-Ressourcen leben müssen und außerdem tun sie so, als wären "sie" noch nie auf dem Mars gewesen, siehe Berichte von Cobra oder Corey Goode [hier], [hier] oder [hier].

Erstaunt über eine Thematik, die für einen SciFi-Fan in eben solchem Film normalerweise nicht erwartet wird und die Handlung des Film auch nicht wirklich unterstützt, fand ich doch mit etwas Gänsehaut (manche nennen es auch Entenpickel, wie auch immer) einen plötzlichen ernsthaften Bezug zu dem, was hier in Europa ab 01. Januar 2016 die Existenzen von "GRUNDSTÜCKS-EIGENTÜMERN" bedrohen könnte - das SEERECHT in den GEMEINDEN.
Nun wenigstens, da dieser Film offiziell aus diesem Jahr (2015) stammt, kam diese Botschaft wirklich noch zur rechten Zeit.

Aus urheberrechtlichen Gründen möchte ich den Ausschnitt aus dem Film nicht direkt einspielen, sondern nur das Transskript verwenden.

Monolog des Mark Watney zum Seerecht auf dem Mars (bei etwa 1:38:00):

„Ich habe über Gesetze auf dem Mars nachgedacht. Internationale Verträge besagen: Kein Land kann etwas beanspruchen, das sich nicht auf der Erde befindet. Laut einem anderen Vertrag gilt das Seerecht, wenn man sich nicht auf dem Territorium eines Landes befindet. Also ist der Mars internationales Gewässer. Die NASA ist eine amerikanische nichtmilitärische Organisation, ihr gehört die Wohnkuppel. Aber sobald ich rausgehe, bin ich in internationalen Gewässern.

Jetzt kommt der coole Teil:
Ich breche zum Schiaparelli-Krater auf und übernehme die ARES4-Landeeinheit. Niemand hat mir ausdrücklich die Erlaubnis erteilt und das geht auch nicht, solange ich nicht an Bord der ARES4-Einheit bin. Das heißt, dass ich in internationalen Gewässern ohne Erlaubnis die Kontrolle über ein Fahrzeug übernehme, womit ich per Definition ein Pirat bin.“

Und wenn ich jetzt an die Einführung des Seerechts in den Gemeinden, beschlossen durch den Verein EU, zum Vorteil monopolistischer und international agierender Großkonzerne (siehe auch TTiP), ab 01. Januar 2016 denke, wird mir plötzlich bewusst, wie schnell wir im/auf (geglaubten) eigenen Land zum Pirat werden können. Und jeder weiß, wie mit Piraten verfahren wird, wenn man sie erwischt…

Wer mit diesem Thema noch nicht vertraut ist, kann sich im folgenden Link weiter informieren.
» » Piraten an die Macht...


Tags: Seerecht Mars Land Piraterie 2016 Gemeinde Vertrag Handelsrecht TTiP